Unser Verständnis von Inklusion geht davon aus, dass jeder Mensch in seiner Individualität respektiert wird. Vielfalt sehen wir als Bereicherung. Wir setzen uns dafür ein, dass jeder Mensch die gleichen Möglichkeiten hat, in vollem Umfang und in jedem Lebensbereich an der Gesellschaft teilzuhaben oder teilzunehmen.
Unser Ziel ist es, dazu beizutragen, dass Strukturen ermöglicht, unterstützt und geschaffen werden, in die sich alle Menschen gleichberechtigt einbringen, an denen sie teilhaben und teilgeben können.
Unser Team Knistergrün berät und konzipiert für Kommunen, Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen maßgeschneiderte Fort- und Weiterbildungsseminare und führt diese bei Ihnen vor Ort oder digital durch. Sprechen Sie uns gern dazu an. Weitere Informationen zu Knistergrün erhalten Sie unter Knistergrün
Vorrangiges Ziel der unserer Inklusionsprojekte ist es, ein inklusives Netzwerk in den jeweiligen Partnerregionen aufzubauen und stetig zu erweitern. Für jedes Kind und jeden Jugendlichen soll der Zugang zu Bildungs-, sozialen und kulturellen Angeboten erleichtert und die Chance auf eine gleichwertige Teilhabe erhöht werden – und das unabhängig davon, in welchen sozialen, gesundheitlichen oder finanziellen Bedingungen er oder sie lebt. Unsere offenen Veranstaltungsformate richten sich daher vorwiegend an Eltern und pädagogisches Fachpersonal, vermitteln praxisorientierte Handlungsoptionen und fördern einen gemeinsamen Austausch.
Aktuell führen wir gemeinsam mit vier Kooperationspartner:innen (Landkreis Cuxhaven, Stadt Osterholz-Scharmbeck, Gemeinde Schwanewede sowie der Gemeinde Hambergen) das Projekt moin durch. Schwerpunkt dieses mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Programms „Inklusion durch Bildung und Teilhabe“ des Niedersächsischen Kultusministeriums geförderten Projektes ist der Ausbau und die Weiterentwicklung bestehender lokaler Bildungsnetzwerke und etablierter Kooperationsstrukturen von Kitas und Schulen im Themenfeld Demokra-tiebildung und Teilhabe. Dazu sollen in den Gemeinden und regionalen Teilgebieten, in denen bislang keine Netzwerke zur Demokratiebildung existieren, diese initiiert und in ihrem Aufbau begleitet werden. Arbeitsschwerpunkte sind
- der Aufbau eines regionalen Bildungsnetzwerks zu Demokratiebildung und Teilhabe, insbesondere zu Schwerpunktthemen, als Ergänzung zu den lokalen Netzwerken
- die Entwicklung und Erprobung von Konzepten und Modulen zur Fortbildung von Erzieher:innen, Lehrkräften und anderen pädagogischen Fachkräften sowie von Ehrenamtlichen für eine frühe demokratische politische Bildung der von ihnen pädagogisch begleiteten Kinder
- die altersgerechte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Entwicklung und Erprobung von Lerneinheiten, die ihre Kompetenzen zur Teilhabe steigern, insbesondere durch entsprechende, altersgerechte Feedback- und Bewertungsverfahren bei der Erprobung neuer Module
- die Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung vorhandener pädagogischer Konzeptionen für die pädagogischen Fachkräfte und Ehrenamtlichen der Kooperationspartner:innen von Ganztagsgrundschulen; Schwerpunkte sind auch hier die Verstärkung von Demokratiebildung und Teilhabe sowie die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams
- die Förderung von Generationenvielfalt und ihrer produktiven Nutzung in pädagogischen Teams und in Arbeitszusammenhängen mit Ehrenamtlichen
- die Entwicklung neuer Konzepte und Module zu einzelnen Schwerpunktthemen
- die Veröffentlichung von Good-Practice-Beispielen
Das Projekt „Zeitreisen – von Herkunft und Zukunft“ (Projektlaufzeit 02.05.2025 – 31.12.2025), welches aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung gefördert wurde, konnte erfolgreich beendet werden. Es richtete sich an Frauen mit und ohne Migrationserfahrung aus Beverstedt, die sich mit ihrer unterschiedlichen Herkunft, Gegenwart ebenso wie mit ihren Wünschen für die gemeinsame Zukunft kreativ auseinandersetzenn möchten. Konkretes Ziel des Projektes war die kreative Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft, Gegenwart und Zukunft. Dabei sollten die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse erzählen, wie unterschiedliche Frauen gemeinsame Wege erkunden und gestalten.
Bis August 2026 wurde das Projekt best (Projektlaufzeit 01.09.2024 – 31.08.2026) mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Programms „Inklusion durch Bildung und Teilhabe“ des Niedersächsischen Kultusministeriums gefördert und durchgeführt. Bereits zuvor haben wir insgesamt vier größere Inklusionsprojekte erfolgreich durchgeführt: LINES (2008-2023 in der Stadt Osterholz-Scharmbeck), InBi – Inklusive Bildung (2012-2023 im Landkreis Cuxhaven) und InGe – Inklusive Gemeinden (2013-2023 in den Gemeinden Lilienthal, Grasberg, Ritterhude, Worpswede). Das Projekt E.B.I. wurde von uns 2013 bis 2015 in Zeven, Tarmstedt und Sittensen durchgeführt.